GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Starkes Fundament

Der französische Immobiliengigant Covivio wirkt stabil – und günstig.

Für An­le­ger sind es kom­pli­zier­te Tage. Te­ch­ak­ti­en sind meist sehr teu­er, vie­le an­de­re Ge­schäfts­mo­del­le ste­hen in­fra­ge, und die Zins­land­schaft ist so trau­rig, dass Öster­reich nicht mal mehr ein Pro­zent auf eine hun­dert­jäh­ri­ge An­lei­he zahlt. Was also tun?

Eine Mög­lich­keit bie­tet die Im­mo­bi­li­en­bran­che, etwa Co­vi­vio aus Frank­reich, mit ei­nem Port­fo­li­o­wert von 24 Mil­li­ar­den Euro eine der größ­ten Ge­sell­schaf­ten Eu­ro­pas. Der ita­lie­ni­sche Mil­li­ar­där Leo­nar­do Del Ve­c­chio hält 21 Pro­zent der An­tei­le, es fol­gen fran­zö­si­sche Groß­ban­ken.

Schwer­punk­te sind Pre­mi­um­bü­ros in Pa­ris und Mai­land, Ho­tels in ganz Eu­ro­pa so­wie Woh­nen in Ber­lin. Das Ent­wick­lungsport­fo­lio um­fasst Im­mo­bi­li­en im Wert von acht Mil­li­ar­den Euro (un­ter an­de­rem ein Bü­ro­vier­tel in Leip­zig oder der Green Tower Alex­an­der­platz Ber­lin). Klar: Der Zug zu Heim­ar­beit und Vi­deo­kon­fe­ren­zen hilft Büro- und Ho­tel­im­mo­bi­li­en nicht ge­ra­de. An­de­rer­seits: Pre­mi­um geht ei­gent­lich im­mer, und beim rot-rot-grü­nen Mie­ten­de­ckel in Ber­lin steht ja noch die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts an. Die US-Bank JP Mor­gan schätzt den Wert der Im­mo­bi­li­en – un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Co­ro­na-Ef­fekts – auf 80 Euro pro Ak­tie, Mit­te Juli lag der Kurs bei 65 Euro.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.