WIRTSCHAFTSKULTUR

Geld für alle

Gerade sehr en vogue: die schuldenfinanzierte „Volks-Wirtschaft“.

HILFS­PA­KET Ste­pha­nie Kel­ton im Jahr 2015 mit dem Haus­halts­ent­wurf von Prä­si­dent Oba­ma. Da­mals be­riet sie sei­ne De­mo­kra­ten.

Seit dem Co­ro­na-Crash scheint das Geld der Re­gie­run­gen auf Bäu­men zu wach­sen. Ste­pha­nie Kel­ton (50), Vor­den­ke­rin der „Mo­dern Mo­ne­ta­ry Theo­ry“ (MMT), pre­digt die­sen Zau­ber­trick schon lan­ge. Wer der ver­lo­cken­den Leh­re nach­ge­hen will, hat mit dem ers­ten Buch der Öko­no­min nun end­lich eine um­fas­sen­de Quel­le.

An­schau­lich und ent­lang ih­rer Er­fah­run­gen in der US-Po­li­tik ent­wi­ckelt Kel­ton die zen­tra­le Bot­schaft der MMT: Ein Staat mit No­ten­pres­se kann al­les fi­nan­zie­ren. Nicht um Schul­den oder Steu­ern muss er sich Sor­gen ma­chen. Son­dern nur um mög­li­che In­fla­ti­on. Bud­get­de­fi­zi­te per se sind über­haupt kein Pro­blem.

Auch nach An­sicht der MMT-Kri­ti­ker ist dar­an ei­ni­ges rich­tig: De­fi­cit Spen­ding kann Flau­ten be­kämp­fen und das Wachs­tum stär­ken. Je­der Staat ist in ei­ge­ner Wäh­rung stets zah­lungs­fä­hig.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.