AUSFAHRT

Sportsfreund

Mit dem neuen 911er-Cabrio baut Porsche das schnellste Gefährt einer darbenden Gattung. Bei der Bequemlichkeit gibt es noch Luft nach oben.

Fri­sche Luft wäh­rend der Fahrt? Dar­auf ha­ben im­mer we­ni­ger Deut­sche Lust, die Zahl der Ca­brio­zu­las­sun­gen schrumpft seit Jah­ren. Por­sche macht das na­tür­lich nichts, also ist seit ein paar Wo­chen das neue 911er-Tur­bo-S-Ca­brio auf dem Markt. Für die Tra­di­tio­na­lis­ten, de­nen der E-Por­sche Tay­can zu viel des Auf­bruchs ist, bie­tet das Mo­dell gleich ein paar Mo­men­te des Tri­umphs: Im di­rek­ten Sprint­ver­gleich, der ent­schei­den­den Sport­wa­gen­dis­zi­plin, lässt der Wa­gen die al­ler­meis­ten E-An­trie­be hin­ter sich: Über­hol­ma­nö­ver auf der Land­stra­ße meis­tert der of­fe­ne 911er eben­so sou­ve­rän wie Au­to­bahn­zwi­schen­spurts jen­seits der 180 Stun­den­ki­lo­me­ter. Ab­stands­war­ner und Spur­hal­teas­sis­ten­ten ver­rich­ten da­bei ver­läss­lich ihre Diens­te, die Sprach­er­ken­nung er­kennt Na­vi­ga­ti­ons­an­wei­sun­gen prä­zi­se und schnell. Selbst für das Ver­deck gel­ten Tur­bo­maß­stä­be: Es ver­schwin­det in 15 Se­kun­den in der Ver­sen­kung.

Im Ver­gleich zu den Vor­gän­gern hat Por­sche die Knöpf­chen­zahl im In­nen­raum aus­ge­dünnt – was da­bei hilft, sich auf das Fah­ren zu kon­zen­trie­ren. Das Um­schal­ten auf die Sport­fahr­mo­di per Dreh­knöpf­chen im Lenk­rad ist aber eben­so ge­wöh­nungs­be­dürf­tig wie un­prak­tisch.

Er­go­no­mi­sche Mi­nus­punk­te gibt es auch für die Ta­cho­an­zei­ge: Die zeigt auf Lenk­rad­knopf­druck zwar eine Fül­le von In­for­ma­tio­nen an. Die elek­tro­ni­sche Tank­uhr ganz rechts lässt sich aber nur mit Kopf­ver­ren­ken ab­le­sen, egal in wel­cher Po­si­ti­on sich das Vo­lant be­fin­det.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.