WAS MACHT EIGENTLICH ...

Christopher Pleister?

Der ehemalige Chef des Rettungsfonds SoFFin hilft immer noch Banken aus der Krise.

Eigent­lich woll­te Chris­to­pher Pleis­ter (72) Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (62) im Früh­jahr ei­nen drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag über­wei­sen las­sen. Aber die Ban­ken­auf­sicht der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank emp­fahl al­len Geld­häu­sern im Euro-Raum drin­gend, we­gen Co­ro­na auf Di­vi­den­den­zah­lun­gen zu ver­zich­ten. So fiel die Aus­schüt­tung der De­pfa in Dub­lin an Ber­lin erst mal aus.

De­pfa? Rich­tig. Die Pfand­brief­bank und ihre da­ma­li­ge Mut­ter Hypo Real Es­ta­te (HRE) stan­den im Zen­trum der Ban­ken­kri­se 2008/​09. Als Vor­stand – und ab 2011 Chef – des Ban­ken­ret­tungs­fonds SoFF­in muss­te Pleis­ter den Schla­mas­sel auf­keh­ren. Heu­te ist der SoFF­in das Vor­bild für den Wirt­schafts­sta­bi­li­sie­rungs­fonds, mit dem der Bund in plei­te­ver­däch­ti­ge Un­ter­neh­men wie die Luft­han­sa ein­steigt.

Zu Fi­nanz­kri­sen­zei­ten han­tier­te Pleis­ter mit drei­stel­li­gen Mil­li­ar­den­be­trä­gen, or­ches­trier­te den Ein­stieg des Staats bei der Com­merz­bank und bau­te eine neue Be­hör­de auf: die FMS Wert­ma­nage­ment, die Bad Bank des Bun­des.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.