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Tierischer Lauf

E-SCOOTER Der Markt steht kopf: Das Berliner Unternehmen Tier düpiert die US-Rivalen.

ES ROLLT Tier-Chef Leu­sch­ner hat Grund zur Freu­de

Erst vor ei­nem Jahr ver­kün­de­te Tra­vis Van­der­Zan­den (41) ge­wal­ti­ge Plä­ne für die Rol­ler­ver­mie­tung Bird. 1000 Mit­ar­bei­ter woll­te er ein­stel­len, al­lein in Pa­ris, die Stadt zum „zwei­ten Zu­hau­se“ ne­ben dem Si­li­con Val­ley ma­chen, von dort aus Eu­ro­pa er­obern.

Dar­aus wird nichts. Die fran­zö­si­sche Haupt­stadt, viel­leicht welt­weit der wich­tigs­te Markt für Elek­troscoo­ter, hat Van­der­Zan­den und sei­ne Rol­ler ver­schmäht. Sie hat Li­zen­zen ver­ge­ben, ge­nau wie auch Lyon. Bird be­kam kei­ne.

Die Welt der E-Scoo­ter-Diens­te – zeit­wei­se eine der meist­ge­hyp­ten Bran­chen der Grün­der­sze­ne – folgt neu­er­dings an­de­ren, zum Teil po­li­ti­schen Re­geln. Die US-An­bie­ter, mit bis zu 2,5 Mil­li­ar­den Dol­lar be­wer­te­te Start-ups wie Bird, Lime und so­gar eine Ein­heit des Ta­xi­diensts Uber, ver­lo­ren nicht nur bis zu knapp 80 Pro­zent ih­res Werts. Sie ver­lie­ren auch den eu­ro­päi­schen Markt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2020.