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Abteilung Attacke

TENGELMANN Christian Haub will seine Schwägerin loswerden – ein neuer Anwalt soll helfen.

SCHÖNE ALTE ZEIT Kat­rin Haub mit ih­rem ver­schol­le­nen Mann Karl-Eri­van

Chris­ti­an Haub (56) muss­te viel durch­lei­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. 2018 ver­starb sein Va­ter Eri­van, fünf Wo­chen spä­ter ver­schwand sein Bru­der Karl-Eri­van auf ei­ner Glet­scher­tour am Mat­ter­horn. Chris­ti­an sprang ein und über­nahm die Ver­ant­wor­tung für die Ten­gel­mann-Grup­pe und ihre 90.000 Mit­ar­bei­ter; mit dem Bau­markt­fi­lia­lis­ten Obi, dem Tex­til­dis­coun­ter Kik, der Ram­schket­te Tedi und der Im­mo­bi­li­en­spar­te Trei er­löst sie mehr als acht Mil­li­ar­den Euro.

Dank­bar ist Chris­ti­an da­für al­ler­dings nie­mand – zu­min­dest nicht in der Fa­mi­lie. Statt­des­sen herrscht hei­li­ger Zoff.

Bru­der Karl-Eri­van, mit dem Chris­ti­an über 20 Jah­re lang den Fa­mi­li­en­kon­zern steu­er­te, hat­te schon zu­vor Zwei­fel ge­sät. Er schob ihm öf­fent­lich die Mit­schuld an der In­sol­venz der US-Su­per­markt­ket­te A&P in die Schu­he. Mut­ter Hel­ga (85) hät­te lie­ber ih­ren Ver­trau­ten, den frü­he­ren Wel­la-Chef Pe­ter Zühls­dorff (79), an der Spit­ze ge­se­hen. Sie un­ter­stützt Kat­rin Haub (54), die Frau ih­res ver­schol­le­nen Lieb­lings­sohns Karl-Eri­van.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2020.