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Und raus bist du!

DAIMLER Personalchef Porth siebt im Management aus. Er selbst samt Familie muss dagegen nichts fürchten.

GEHT DOCH Daim­ler-Per­so­nal­vor­stand Wil­fried Porth

Am Ende ist sich Wil­fried Porth (61) doch selbst der Nächs­te. Vor ei­ni­gen Wo­chen be­feh­de­te der Per­so­nal­vor­stand der Daim­ler AG Be­triebs­rats­chef Mi­cha­el Brecht (55), als dro­he dem Au­to­kon­zern ein To­tal­scha­den. Die Lage sei so ge­fähr­lich, dass be­triebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen nö­tig sein könn­ten.

Porth rang Brecht das Ja zu zwei Stun­den we­ni­ger Ar­beit pro Wo­che ab – ohne Lohn­aus­gleich. Doch als früh­mor­gens am 28. Juli die letz­ten De­tails fest­ge­zurrt wur­den, war er nicht mehr da­bei. Der Ur­laubs­be­ginn war wich­ti­ger.

Der Per­so­na­ler hat sein Um­feld schon häu­fig über­rascht – und längst nicht im­mer po­si­tiv. Das gilt auch für die Zu­kunfts­si­che­rung (ZuSi), mit der Porth und Brecht den Daim­ler-Be­schäf­tig­ten Ende 2017 Kün­di­gungs­schutz bis 2029 ver­spra­chen. Jetzt wird klar, dass da­bei ein zen­tra­les De­tail ver­schwie­gen wur­de. In ei­ner Rand­no­tiz wur­den knapp 3000 Füh­rungs­kräf­te aus­ge­klam­mert. Die Ab­tei­lungs­lei­ter, in­tern E3, sind nicht ge­schützt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2020.