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„Barock“

THYSSENKRUPP ELEVATOR Bei der Aufzugfirma beginnt das Extremsparen.

Vor Kur­zem noch hat­te Pe­ter Wal­ker (57) leich­tes Spiel. Der Boss von Thys­sen­krupps Auf­zug­s­par­te Ele­va­tor muss­te nur mit Kon­zern­che­fin Mar­ti­na Merz (57) klar­kom­men. Im Au­gust aber wech­sel­te Ele­va­tor (8 Mil­li­ar­den Euro Um­satz; 900 Mil­lio­nen Euro Ebit) den Be­sit­zer; und dem Aus­tra­li­er Wal­ker sit­zen nun gleich vier Ei­gen­tü­mer ge­gen­über. Oder bes­ser: im Na­cken.

Druck ma­chen ins­be­son­de­re die Fi­nanz­in­ves­to­ren Ad­vent und Cin­ven mit ih­ren Deutsch­land-Chefs Ran­jan Sen (51) und Bru­no Schick (48). Die Es­se­ner RAG-Stif­tung gilt als eher zahm, ge­nau­so Thys­sen­krupp, das als Min­der­heits­eig­ner noch da­bei und in ei­nem der Gre­mi­en durch M&A-Chef Volk­mar Din­stuhl (47) ver­tre­ten ist.

Sat­te 17,2 Mil­li­ar­den Euro ha­ben die neu­en Eig­ner be­zahlt, jetzt müs­sen hö­he­re Ren­di­ten her. Mit ei­nem Pro­gramm zur Leis­tungs­stei­ge­rung soll der Ge­winn vor Steu­ern und Ab­schrei­bun­gen um an­spruchs­vol­le 500 bis 600 Mil­lio­nen Euro auf­ge­peppt wer­den. De­tails und Um­set­zung ob­lie­gen vor­erst Wal­ker und Fi­nanz­chef Er­can Ke­l­es (49). Be­wäl­ti­gen sie die Auf­ga­be, dür­fen sie blei­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2020.