AUSFAHRT

Nimm das, Elon!

Höherer Verbrauch, aber bessere Verarbeitung: Mit dem Polestar 2 eröffnet Volvo die Jagd auf Teslas Model 3.

Die­ser Schwenk war kein ein­fa­cher: Jahr­zehn­te­lang kit­zel­te Vol­vos Haus­tu­ner Po­le­star ein paar mehr PS aus den Ver­bren­nungs­mo­to­ren der Schwe­den. Dann, vor drei Jah­ren, pol­te Vol­vos lang­jäh­ri­ger Chef­de­si­gner Tho­mas In­gen­l­ath die Toch­ter zum ei­gen­stän­di­gen Elek­tro­au­to­bau­er um. Nach dem auf 1500 Stück li­mi­tier­ten und gut 150.000 Euro teu­ren Po­le­star 1 star­ten die Skan­di­na­vi­er nun mit ei­nem Elek­tro­coupé Rich­tung Mas­sen­markt, das rund ein Drit­tel des Erst­lings kos­tet – und da­mit zum An­griff auf Elon Musks Mo­del 3 an­setzt.

Äußer­lich sind beim Po­le­star 2 zwar An­lei­hen an ak­tu­el­le Vol­vo-Mo­del­le zu er­ken­nen. Ent­schlackt hat In­gen­l­aths Team aber auch kräf­tig, etwa bei der Knöpf­chen­zahl. Den Start­schal­ter ha­ben sie eben­so ein­ge­spart wie ei­nen Kof­fer­raum­knopf. Zum Los­fah­ren reicht es, den Schalt­he­bel auf D zu stel­len und den Au­to­schlüs­sel im rich­ti­gen Fach zu plat­zie­ren. Und der Kof­fer­raum schwingt mit ei­nem an­ge­deu­te­ten Tritt un­ter das Auto auf.

Die meis­ten Fahr­zeug­funk­tio­nen las­sen sich über ei­nen hoch­kant ein­ge­bau­ten Touch­screen ein­stel­len; ein Ar­ma­tu­ren­brett gibt es – an­ders als im Mo­del 3 – si­cher­heits­hal­ber auch noch. Zur Sprach­er­ken­nung und für das In­fo­tain­ment setzt Po­le­star auf Googles An­dro­id-Be­triebs­sys­tem, das Sprach­ein­ga­ben schnell und ver­läss­lich er­kennt – und viel bes­ser ist als bis­he­ri­ge Vol­vo-Lö­sun­gen.

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