NAMEN UND NACHRICHTEN

„Wie eine Erblast“

DAIMLER Betriebsratschef Michael Brecht wehrt sich gegen Pläne des Vorstands.

EI­NIG IM STREIT Be­triebs­rats­boss Mi­cha­el Brecht (r.) und Daim­ler-Chef Ola Käl­le­ni­us

Es ist gar nicht so ein­fach, in der Zu­kunft an­zu­kom­men. Im Te­le­fon­ge­spräch mit Daim­ler-Be­triebs­rats­chef Mi­cha­el Brecht (55) gab sich selbst die ak­tu­el­le Tech­nik stör­risch; im­mer wie­der rausch­te es in der Lei­tung. Kein Wun­der also, dass der his­to­ri­sche Um­bruch in der Mo­bi­li­tät zu „Knir­schen und Quiet­schen“ führt, wie Brecht be­rich­tet.

MM Herr Brecht, Sie wer­fen Daim­ler-Chef Ola Käl­le­ni­us Be­ra­tungs­re­sis­tenz vor. Ihr VW-Kol­le­ge Bernd Os­ter­loh ver­sucht, Wolfs­burg zu do­mi­nie­ren. Und Ge­werk­schaf­ter Mi­cha­el Vas­si­lia­dis von der IG BCE will Auf­sichts­rats­chefs die Dop­pel­stim­me neh­men. Er­le­ben wir den Auf­stand der Ar­beit­neh­mer?

MI­CHA­EL BRECHT Noch nicht. Aber Ar­beit­neh­mer wer­den in­zwi­schen fast wie eine Erb­last be­han­delt; das las­sen wir uns nicht mehr ge­fal­len. Wir wol­len die an­ste­hen­de Trans­for­ma­ti­on mit­ge­stal­ten, da­von pro­fi­tiert die Bran­che. Die­ses Be­wusst­sein fehlt den Vor­stän­den ak­tu­ell – auch bei Daim­ler.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.