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„In der Illegalität“

CORONA Verwalter Michael Pluta sieht massenhaft verschleppte Insolvenzen.

NOT­ARZT Ver­wal­ter Plu­ta warnt vor in­fek­tiö­sen Be­trie­ben

Die Bun­des­re­gie­rung hat im März die Pflicht für Un­ter­neh­men zur In­sol­venz­an­mel­dung aus­ge­setzt, so­fern die Pan­de­mie die Kri­se ver­ur­sacht hat. Klingt sim­pel. In­sol­venz­ver­wal­terMi­cha­el Plu­ta (70; Stren­es­se, Märk­lin) warnt, es wür­den seit Mo­na­ten In­sol­ven­zen ver­schleppt.

MM Herr Plu­ta, seit 1. Ok­to­ber müs­sen Un­ter­neh­men bei Zah­lungs­un­fä­hig­keit wie­der In­sol­venz an­mel­den. Ge­schützt sind sie nur bei Über­schul­dung. Wer­den Sie jetzt über­schwemmt mit Auf­trä­gen?

MI­CHA­EL PLU­TA Es wer­den wei­ter­hin kaum In­sol­venz­an­trä­ge ge­stellt. Vie­le Un­ter­neh­men glau­ben ir­ri­ger­wei­se, dass die An­trags­pflicht ge­ne­rell bis Jah­res­en­de aus­ge­setzt bleibt. Da­bei ist Über­schul­dung nur in 2 Pro­zent der Fäl­le al­lei­ni­ger Grund für den In­sol­venz­an­trag. Fast im­mer ge­hen Un­ter­neh­men zum Amts­ge­richt, weil ihre Kas­se leer ist.

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