AUFSTEIGERIN

Christine Graeff

will in den Vorstand.

Im­mer nur Öffent­lich­keits­ar­beit, das reicht Chris­ti­ne Graeff (47) nicht mehr. Die lang­jäh­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­che­fin der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) wech­selt auch des­halb An­fang 2021 zur Schwei­zer Groß­bank Credit Su­is­se nach Zü­rich, weil sie dort ne­ben ih­rer üb­li­chen Auf­ga­be die stell­ver­tre­ten­de Lei­tung des Per­so­nal­res­sorts über­nimmt. Und, es geht noch ein biss­chen bes­ser, der nächs­te Kar­rie­re­schritt ist zu­min­dest vor­be­spro­chen: Wenn Graeff sich be­währt, soll sie in den Vor­stand auf­rü­cken und An­toi­net­te Po­schung (64) be­er­ben. Die ver­ant­wor­tet seit 2019 das Per­so­nal­res­sort im obers­ten Füh­rungs­gre­mi­um und dürf­te sich 2021 zu­rück­zie­hen.

Graeff be­gann ihre Lauf­bahn nach ei­nem BWL-Stu­di­um als Ana­lys­tin bei Dresd­ner Klein­wort, bau­te dann für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur Brunswick das Frank­fur­ter Büro auf und er­klär­te von 2013 an die Geld­po­li­tik des frü­he­ren EZB-Prä­si­den­ten Ma­rio Draghi (73). Bei Credit Su­is­se be­kommt sie es auch mit ei­ner de­li­ka­ten An­ge­le­gen­heit zu tun. Vor­stands­chef Tho­mas Gott­stein (56) schlägt sich mit ei­ner Spio­na­ge­af­fä­re her­um, die ihm Vor­gän­ger Tid­ja­ne Thi­am (58) hin­ter­las­sen hat: Da­bei wur­de ein ehe­ma­li­ger Top­ban­ker be­schat­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.