NAMEN UND NACHRICHTEN

Trial and error

OTTOBOCK Patriarch Näder korrigiert den Kassenwart.

GANZ NAH DRAN Ot­to­bock-Eig­ner Nä­der

Gut zwei Jah­re ist es her, dass Hans Ge­org Nä­der (59) als Chef des Pro­the­sen­her­stel­lers Ot­to­bock ab- und als Kopf des Ver­wal­tungs­rats an­trat. An den Kom­man­do­li­ni­en des Fa­mi­li­en­be­triebs hat sich seit­her we­nig ge­än­dert. Nä­der hat das letz­te Wort, und wenn es ihm nö­tig er­scheint, er­greift er es auch.

Zum Bei­spiel An­fang No­vem­ber: In ei­ner ei­gen­hän­dig un­ter­zeich­ne­ten Ma­nage­ment­in­for­ma­ti­on be­schied er dem glo­ba­len Füh­rungs­kreis: „Als Ei­gen­tü­mer­fa­mi­lie blei­ben wir nah am Un­ter­neh­men“ – und ver­kün­de­te vor al­lem die Wie­der­ein­stel­lung von Chief In­for­ma­ti­on Of­fi­cer Hei­ko Rein­hard (42). „Ge­treu un­se­rer Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie ist es wich­tig, ei­nen Feh­ler zu kor­ri­gie­ren, be­vor er grö­ßer wird“, so Nä­der.

Adres­sat die­ser sehr spe­zi­el­len Bot­schaft ist Fi­nanz­chef Jörg Wahlers (56). Der hat­te den schon seit rund ei­nem Jahr­zehnt für den Kon­zern ak­ti­ven Ma­na­ger erst we­ni­ge Wo­chen zu­vor hin­aus­kom­pli­men­tiert. Nun soll Rein­hard an Kon­zern­chef Phil­ipp Schul­te-No­el­le (44) be­rich­ten. „Da­mit Jörg Wahlers den Rü­cken frei hat und wir in je­der Hin­sicht reif für ei­nen Bör­sen­gang wer­den“, schreibt Nä­der.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.