NAMEN UND NACHRICHTEN

Eine Million für KT

AUGUSTUS INTELLIGENCE Um die Skandalfirma tobt eine Schlammschlacht der Investoren.

BA­LAN­CE­AKT Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg

In sei­nem Le­ben als po­li­ti­scher Exi­lant hat sich Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg (49) kom­mod ein­ge­rich­tet. Seit der CSU-Shoo­ting­star und Ex-Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft und spä­ter Ver­tei­di­gung sei­ne Po­lit­kar­rie­re 2011 we­gen Schum­me­lei­en bei sei­ner Dok­tor­ar­beit be­er­dig­te, ver­dingt er sich als Be­ra­ter, TV-Kom­men­ta­tor, Ver­wal­tungs­rat, Lob­by­ist, In­ves­tor – und zeit­wei­se gar als Ma­na­ger ei­nes Start-ups mit dem im­pe­ria­len Na­men Au­gus­tus In­tel­li­gence (AI).

Eine ein­träg­li­che Sa­che, so schien es zu­nächst. Für sein Amt als „Pre­si­dent in char­ge of Ge­ne­ral Af­fairs“, also ge­wis­ser­ma­ßen Ma­na­ger für al­les, sag­te Fir­men­grün­der Wolf­gang Haupt (34) zu Gut­ten­berg ("Dear KT") ein Jah­res­sa­lär von ei­ner Mil­li­on Dol­lar zu. Hin­zu kom­men soll­ten bis zu 146.462 Ak­ti­en­op­tio­nen im Wert von bis zu 13 Mil­lio­nen Dol­lar. Das geht aus ei­nem Ar­beits­ver­trag vom Ok­to­ber 2019 her­vor, der ma­na­ger ma­ga­zin vor­liegt.

Im Um­feld zu Gut­ten­bergs heißt es, er habe die An­sprü­che aus dem Ver­trag nicht wahr­ge­nom­men, auch um die Fir­ma zu un­ter­stüt­zen. Ins­ge­samt be­trü­gen sei­ne An­sprü­che ge­gen­über AI nur 48.000 Dol­lar, Op­tio­nen habe er nicht be­zo­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.