DER EWIGE

Klaus Gehrig

denkt nicht an die Rente.

Es ist kaum ein Drei­vier­tel­jahr her, da stan­den die Zei­chen bei der Schwarz-Grup­pe (Lidl/​Kauf­land) auf Göt­ter­däm­me­rung. Kon­zern­boss Klaus Geh­rig (72) hat­te sich im März für ei­nen Nach­fol­ger ent­schie­den, zu sei­nem 75. Ge­burts­tag woll­te er sei­nem Ver­trau­ten Gerd Chrza­now­ski (49) die Füh­rung über­ge­ben.

Der größ­te Han­dels­kon­zern Deutsch­lands schien sein größ­tes Pro­blem ge­löst zu ha­ben: Geh­rig, der in vier Jahr­zehn­ten ein Dis­count­im­pe­ri­um mit 113 Mil­li­ar­den Euro Um­satz er­schaf­fen hat, ist kaum weg­zu­den­ken. Tat­säch­lich be­zo­gen Geh­rig und Chrza­now­ski Bü­ros ne­ben­ein­an­der, nah­men Ter­mi­ne im Ge­spann wahr. Als Lidl-Chef Igna­zio Pa­ternò (40) im Spät­som­mer auf­gab und Chrza­now­ski als In­te­rims­chef ein­sprang, schien der Plan noch lo­gi­scher. Denn so konn­te Chrza­now­ski, groß ge­wor­den in der Ver­wal­tung und Ar­chi­tekt des mas­siv aus­ge­bau­ten Ent­sor­gungs­ge­schäfts (Pre­ze­ro), ope­ra­ti­ve Han­dels­er­fah­rung sam­meln. Das wür­de den Wech­sel an der Spit­ze 2023 nur be­för­dern. Dach­te man je­den­falls.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.