NAMEN UND NACHRICHTEN

Fehlschlag

KLÖCO Wie sich Hauptaktionär Loh blamierte.

VER­SPE­KU­LIERT Fried­helm Loh

Der Mit­tel­ständ­ler Fried­helm Loh (74) gilt als Un­ter­neh­mer der eher kau­zi­gen Art. Über sei­nen von Karl-Ul­rich Köh­ler (64) ge­führ­ten Schalt­schrank­kon­zern Rit­tal (2,6 Mil­li­ar­den Euro Um­satz) ge­bie­tet er im Sti­le ei­nes Pa­trons. Rat­schlä­ge mag er nicht, ge­gen Ein­mi­schun­gen ver­wehrt er sich.

Dass der selbst­be­wuss­te Mil­li­ar­där mit der wuch­ti­gen Bril­le gern nach ganz ei­ge­nen Re­geln spielt, hat er nun als Haupt­ak­tio­när und Auf­sichts­rat des Stahl­händ­lers Klöck­ner & Co (Klö­co) un­ter Be­weis ge­stellt. Mit sei­ner Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Swoc­tem hält er seit mehr als vier Jah­ren 25,25 Pro­zent an dem Kon­zern – of­fen­bar in der Hoff­nung auf ei­nen lu­kra­ti­ven Exit.

Vor an­dert­halb Jah­ren schien es, als wür­de Thys­sen­krupp das Ge­schäft kau­fen. Doch in­zwi­schen ist der Es­se­ner Kon­zern ge­zwun­gen, sich selbst zu zer­le­gen; Loh brauch­te ei­nen neu­en Plan.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.