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Schrecken ohne Ende

HQ CAPITAL REAL ESTATE Die Quandt-Schwestern und die Burdas wollen ein lästiges Geschäft loswerden.

BROOK­LYN-ZOFF Ga­brie­le Quandt ist den Ärger leid

Als aus­ge­rech­net am Neu­jahrs­tag 2018 in der Lob­by des Miets­hau­ses 425 Grand Ave­nue in New York ein Teil der De­cke samt Leuch­ter her­ab­stürz­te, war das der An­fang vom Ende. Knapp zwei Jah­re spä­ter war der mit 60 Mil­lio­nen Dol­lar Schul­den be­la­de­ne Be­sit­zer Clin­ton Hill GP LLC plei­te.

Da­zwi­schen lie­gen staats­an­walt­schaft­li­che Er­mitt­lun­gen, weil der Kom­plex aus 128 Woh­nun­gen we­gen des schlech­ten Zu­stands und nicht re­gel­kon­for­mer Miet­erhö­hun­gen ins Vi­sier ge­riet. 2019 schloss die Be­hör­de, der Haus­ver­wal­ter habe die Mie­ter schi­ka­niert. Der Ver­wal­ter muss­te Ent­schä­di­gun­gen zah­len.

Für die Ei­gen­tü­mer wird die Af­fä­re so teu­er, dass sie jetzt den Not­aus­gang wäh­len. Hin­ter Clin­ton Hill steht der Im­mo­bi­li­en­in­ves­tor HQ Ca­pi­tal Real Es­ta­te, der wie­der­um ge­hört Tei­len der Un­ter­neh­mer­clans Quandt und Bur­da, und die woll­ten ver­kau­fen, heißt es in der Fi­nanz­sze­ne.

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