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„Da muss die Not noch größer werden“

UBS Verwaltungsratspräsident Axel Weber nennt die Hausaufgaben seines neuen Bankchefs Ralph Hamers und sagt, warum das Schweizer Geldhaus bei der Konsolidierung der europäischen Banken lieber abwartet.

DER AUS­SEN­SEI­TER Axel We­ber hat­te sich als Öko­nom, Po­li­tik­be­ra­ter und No­ten­ban­ker ei­nen Na­men ge­macht, be­vor er im Mai 2012 den Ver­wal­tungs­rats­vor­sitz bei der UBS über­nahm

Geschich­te wie­der­holt sich für Axel We­ber (63). Vor zwölf Jah­ren war er wäh­rend der Fi­nanz­kri­se als Bun­des­bank­chef ei­ner der wich­tigs­ten Kri­sen­ma­na­ger in Deutsch­land. Jetzt ge­hört er als Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent der UBS zu de­nen, die die Fol­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie in der Schweiz ab­zu­fe­dern ver­su­chen. Vor dem In­ter­view mit ma­na­ger ma­ga­zin hat We­ber bei Tref­fen mit der Schwei­zer No­ten­bank, dem Schwei­zer Fi­nanz­mi­nis­ter Ueli Mau­rer (70) und Ban­kern in Bern über die nächs­ten Schrit­te be­ra­ten. „Es ist hilf­reich, sol­che Ge­sprächs­for­ma­te in gu­ten Zei­ten zu eta­blie­ren, und wir ha­ben sie hier in­zwi­schen seit rund acht Jah­ren“, er­zählt We­ber, „das be­währt sich dann in Kri­sen­zei­ten.“

MM Herr We­ber, Sie ha­ben jüngst ge­sagt, die Wirt­schaft be­we­ge sich in der Co­ro­na-Kri­se auf ei­ner Ter­ra in­co­gni­ta. Ha­ben Sie als er­fah­re­ner Öko­nom wirk­lich kei­ne Vor­stel­lung, wor­auf wir zu­steu­ern?

AXEL WE­BER Es gibt na­tür­lich jede Men­ge Wirt­schafts­pro­gno­sen. Die­se Pro­gno­sen sa­gen für die­ses Jahr eine tie­fe Re­zes­si­on vor­aus – tie­fer als al­les, was wir in der Nach­kriegs­zeit ge­se­hen ha­ben.

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