SPEZIAL „TOP-FRAUEN“

Und es gibt sie doch!

Die neue Frau­en­quo­te für Vor­stän­de soll­te deut­sche Groß­un­ter­neh­men nicht vor Pro­ble­me stel­len. Die Kan­di­da­tin­nen gibt es längst. In den 100 größ­ten deut­schen Un­ter­neh­men sind 10 Pro­zent der Vor­stän­de Frau­en, 19 Pro­zent weib­li­che Füh­rungs­kräf­te fin­den sich auf der ers­ten Ebe­ne un­ter dem Vor­stand, 23 Pro­zent auf Ebe­ne zwei. Die meis­ten Vor­stän­din­nen sind für Per­so­nal, Fi­nan­zen so­wie Recht und Com­p­li­an­ce zu­stän­dig. „Ech­te Di­ver­si­tät er­reicht man so nicht“, sagt Ni­co­le Voigt, Part­ne­rin bei der Bos­ton Con­sul­ting Group (BCG): „Da­für müss­ten Frau­en häu­fi­ger busi­ness­na­he Res­sorts be­set­zen.“

Mehr Au­gen­merk auf ope­ra­ti­ve weib­li­che Kar­rie­ren zu le­gen lau­tet die wich­tigs­te Emp­feh­lung aus der Ana­ly­se des dies­jäh­ri­gen Gen­der Di­ver­si­ty In­dex, den ein Team um Voigt und ih­ren Part­ner­kol­le­gen Mar­cus van der Ve­g­te zu­sam­men mit dem Lehr­stuhl fü̈r Stra­te­gie und Or­ga­ni­sa­ti­on der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen ex­klu­siv für ma­na­ger ma­ga­zin er­stellt hat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.