PORTRÄT

Heimat: Labor

Ohne Özlem Türeci gäbe es den ersten Corona-Impfstoff nicht. Sie ist Spitzenforscherin und Unternehmerin zugleich.

HEIL­MIT­TEL­BRIN­GE­RIN Die Chef­me­di­zi­ne­rin von Bi­ontech ent­wi­ckelt mit akri­bi­scher Sorg­falt aus For­schungs­er­geb­nis­sen. Me­di­ka­men­te. Das Co­ro­na-Vak­zin ist ihr gro­ßer Durch­bruch.

Die Me­di­zin re­vo­lu­tio­nie­ren – nichts Ge­rin­ge­res will Özlem Tü­re­ci (53) im Le­ben er­rei­chen. Seit die Toch­ter ei­nes Chir­ur­gen am ka­tho­li­schen Kran­ken­haus der nie­der­säch­si­schen Ge­mein­de Las­trup An­fang der 70er Jah­re das Lei­den der Pa­ti­en­ten mit­er­leb­te, be­stimm­te vor al­lem ein Wunsch ih­ren Wer­de­gang: „Men­schen zu hel­fen“.

Der Kind­heits­traum der Bi­ontech-Chef­me­di­zi­ne­rin geht in die­sen Ta­gen gleich mil­lio­nen­fach in Er­fül­lung. Bis Ende des Jah­res könn­ten noch et­li­che Mil­lio­nen Men­schen mit dem Impf­stoff BNT162b2 der Main­zer Bio­tech­fir­ma ge­gen das töd­li­che Co­ro­na­vi­rus im­mu­ni­siert wer­den. 2021 ste­hen wohl mehr als eine Mil­li­ar­de Do­sen des Vak­zins be­reit, um die Welt von der Lun­gen­krank­heit Co­vid-19 zu er­lö­sen.

Die Ent­wick­lung des Se­rums wäre ohne die Leis­tung der Wis­sen­schaft­le­rin, die ihre gan­ze For­schung den An­ti­kör­per­the­ra­pi­en wid­met, nicht mög­lich ge­we­sen. Mehr noch: Ihr Rund-um-die Uhr-Ein­satz bei der Ent­wick­lung des Impf­stoffs er­öff­net eine viel­leicht noch grö­ße­re Chan­ce: Erst­mals ist der in­no­va­ti­ve Platt­form­an­satz von Bi­ontech va­li­diert, mit dem Tü­re­ci die Mensch­heits­gei­ßel Krebs be­sie­gen will.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.