GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Löwe oder Hauskater

Der US-Medikamentenentwickler kann ein lohnendes Experiment sein.

Wenn ein Start-up Schrö­din­ger heißt, hat es eine Bot­schaft. Je­der Ken­ner der Phy­sik wird an die Kat­ze von No­bel­preis­trä­ger Er­win Schrö­din­ger den­ken, mit der er die Ge­set­ze der Quan­ten­me­cha­nik auf die All­tags­welt über­trug. Für ihn konn­te eine Kat­ze gleich­zei­tig tot und le­ben­dig sein. Erst wenn der Zu­stand des Tie­res ge­mes­sen wird, rea­li­siert sich der Zu­stand, und die Kat­ze ist an­schlie­ßend ent­we­der tot oder le­ben­dig. Mir war die Fir­ma be­reits sym­pa­thisch, als ich das ers­te Mal ih­ren Na­men hör­te, ge­ra­de weil sie sich mit der Ent­wick­lung von Me­di­ka­men­ten be­schäf­tigt.

Trotz al­ler Fort­schrit­te ist die Phar­ma­ko­lo­gie kei­ne ex­ak­te In­ge­nieur­dis­zi­plin, da­für ist die mensch­li­che Bio­lo­gie zu kom­plex. Neue Wirk­stof­fe ent­ste­hen noch im­mer durch Ver­such und Irr­tum.

Schrö­din­ger will die ra­pi­de wach­sen­de Rech­ner­leis­tung mo­der­ner Com­pu­ter nut­zen, um Ent­wür­fe für neue Wirk­stof­fe ra­di­kal zu ver­bes­sern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.