VORSICHT, GLAS!

Winterweine

Einsamer trinken, aber nicht schlechter: drei Lockdown-Tröster aus dem Wallis, Sizilien, Frankreich.

EHR­LI­CHE AR­BEIT Sas­kia van der Horst macht in Frank­reichs Sü­den ein paar schö­ne, ent­schei­den­de Sa­chen an­ders als der Rest der Wein­welt

1. MIT­RE­DEN

HÖHEN­RAUSCH, NACH­HAL­TIG

Als Jac­ques Gran­ges 2016 mit 69 Jah­ren bei ei­nem Ar­beits­un­fall in sei­nem Wein­berg im Wal­lis starb, trau­er­te die Ge­mein­de. Der Wal­li­ser war ein Vi­sio­när, hat bio­dy­na­misch pro­du­ziert, als es noch nicht im Trend lag, und das auf ei­nem der höchst­ge­le­ge­nen Wein­gü­ter Eu­ro­pas, auf fast 900 Me­tern. Man muss zu Fuß hoch oder die haus­ei­ge­ne Seil­bahn neh­men. Sei­ne Frau und sei­ne drei Töch­ter füh­ren al­les wei­ter – auch die Vor­lie­be für ob­sku­re Reb­sor­ten wie Dio­li­noir. Er­in­nert an Pi­not Noir, stei­nig, kühl, leicht le­d­rig, et­was Holz, en­er­ge­tisch, mit fri­scher, süß­sau­rer Kir­sch­no­te, fei­nen Tan­ni­nen. Kein wil­der Bio­wein, sehr sau­ber, sehr ele­gant, nicht zu teu­er, et­was für Bur­gun­der­lieb­ha­ber. Passt gut zu Wild je­der Art.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.