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Sackgasse

HERE Das digitale Kartenhaus von BMW, Audi und Daimler verliert den Kampf gegen Google.

VER­FAH­REN Here-CEO Ed­zard Over­beek soll­te Kar­ten für Ro­bo­au­tos lie­fern

Das Da­ten­haus Here, 2015 von Audi, Daim­ler und BMW für 2,6 Mil­li­ar­den Euro von No­kia über­nom­men, soll­te zum Boll­werk der deut­schen Au­to­in­dus­trie im Kampf ge­gen Goog­le um Ro­bo­ter­au­tos und Di­gi­ta­li­sie­rung wer­den. Here-Chef Ed­zard Over­beek (53) be­schwor das „ge­wal­ti­ge Po­ten­zi­al“ auch ab­seits der Bran­che, man träum­te von ei­ner Ver­vier­fa­chung der Um­sät­ze.

Der Traum ist ge­platzt. Der Um­satz sinkt, er­reich­te 2020 nicht ein­mal eine Mil­li­ar­de Euro, we­ni­ger als 2015. Seit der Über­nah­me ha­ben sich über 1,1 Mil­li­ar­den Euro Ver­lust an­ge­häuft. Ei­ni­ge Haupt­eig­ner ver­lie­ren die Lust und wol­len mas­siv spa­ren. Die Lage sei „kri­tisch“, sa­gen In­si­der.

Im Kern der Mi­se­re ste­hen die HD-Kar­ten fürs au­to­no­me Fah­ren. Mit ih­nen soll­te Here den deut­schen Au­to­kon­zer­nen die Un­ab­hän­gig­keit si­chern – die stra­te­gi­sche Ra­tio­na­le für den Kauf von Here. Over­beek in­ves­tier­te Hun­der­te Mil­lio­nen Euro in die Tech­no­lo­gie.

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