NAMEN UND NACHRICHTEN

Sabotageakt

BILFINGER Eine unheilige Allianz sorgte für den vorzeitigen Abgang von Ex-Chef Tom Blades.

BÖSES SPIEL Chris­ti­na Jo­hans­son über­nahm die Füh­rung von Tom Bla­des

Tom Bla­des (64) ist nicht nur ein er­fah­re­ner, son­dern auch ein be­son­ders ho­no­ri­ger Ma­na­ger. Noch kurz vor sei­nem Ab­tritt beim In­dus­trie­dienst­leis­ter Bil­fin­ger im Ja­nu­ar ließ er selbst ge­gen­über Ver­trau­ten nichts über die Vor­gän­ge in Mann­heim durch­bli­cken. Er zog sich mit bra­ven Wor­ten an die Mit­ar­bei­ter lei­se zu­rück – wahr­schein­lich in sein Do­mi­zil in Du­bai. So konn­te Auf­sichts­rats­chef Eck­hard Cor­des (70) un­wi­der­spro­chen die Mär vom zwar plötz­li­chen, doch in bes­tem Ein­ver­neh­men er­folg­ten Rück­tritt ver­brei­ten. Fi­nanz­che­fin Chris­ti­na Jo­hans­son (55) über­nahm.

Tat­säch­lich wur­de Bla­des übel mit­ge­spielt. Tei­le des Auf­sichts­rats hat­ten sich ge­gen den Bri­ten ge­stellt.

Aus­lö­ser war ein im Raum ste­hen­der Ei­gen­tü­mer­wech­sel. Fi­nanz­in­ves­tor Clay­ton Du­bi­lier & Rice und an­de­re Pri­va­te-Equi­ty-Adres­sen hat­ten im Herbst ge­ne­rel­les In­ter­es­se an ei­ner Über­nah­me des Kon­zerns be­kun­det, was den ab­ga­be­wil­li­gen Groß­ak­tio­nä­ren Ce­vi­an (26,8 Pro­zent) und ENA (12 Pro­zent) sehr zu­pass­kam.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2021.