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Nichtar­beits­essen

CECONOMY Der Topkandidat ist düpiert, die Suche nach einem Vorstandschef startet neu.

FRÜHSTART Tho­mas Dan­nen­feldt war schon ohne Man­dat ak­tiv

Das Tref­fen, so schien esMi­cha­el Rau­ter­kus (54), war ein An­tritts­be­such. Der ehe­ma­li­ge Chef des Ba­de­zim­mer­aus­stat­ters Gro­he führ­te die Short­list für den Spit­zen­pos­ten bei Ce­cono­my an, dem Mut­ter­kon­zern des Elek­tro­nik­händ­lers Me­dia-Sa­turn. Nichts schien dem Job noch im Wege zu ste­hen, als ihn Tho­mas Schmidt (49), Chef des Groß­ak­tio­närs Ha­ni­el, zum Ar­beits­es­sen lud.

Doch das The­ma ist ge­ges­sen, buch­stäb­lich. Die Be­ru­fung sei ge­stoppt wor­den, heißt es im Kon­zern. Ver­ant­wort­lich für die Neu­auf­nah­me der Su­che war ein Mann ohne Amt und Man­dat bei Ce­cono­my: Tho­mas Dan­nen­feldt (54), ehe­ma­li­ger Fi­nanz­vor­stand der Deut­schen Te­le­kom, soll­te erst mit der Haupt­ver­samm­lung am 17. Fe­bru­ar den Auf­sichts­rats­vor­sitz von Jür­gen Fit­schen (72) über­neh­men. Doch Dan­nen­feldt leg­te schon vor dem of­fi­zi­el­len Amts­an­tritt mit Ei­fer los. Am Haupt­sitz von Me­dia-Sa­turn in In­gol­stadt traf er sich mit vie­len Spit­zen­kräf­ten, nahm an Sit­zun­gen teil, ließ sich die Preis­po­li­tik des Elek­tro­nik­kon­zerns er­klä­ren – und setz­te die Vor­stands­su­che neu auf.

Dan­nen­feldt galt schon bei der Te­le­kom als ge­wis­sen­haft. Er war ei­ner der engs­ten Ver­trau­ten von Kon­zern­chef Tim Hött­ges (58), der ihn nur wi­der­wil­lig zie­hen ließ. Sei­ne zu­nächst wich­tigs­te Auf­ga­be will Dan­nen­feldt nun of­fen­bar be­son­ders gut ma­chen.

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