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Schachspiel

Holz und Leder und eine Erfolgsserie bringen den Boom.

ERÖFF­NUNG Ne­ben dem Spass­ky-Fis­her-Set baut Ge­off­rey Par­ker die hoch­wer­tigs­ten hand­ge­mach­ten Schach­spie­le der Welt, wie das Staun­ton Chess Set, ab 2740 Euro

Die Ge­schich­te be­ginnt in ei­nem Hüh­ner­stall in Groß­bri­tan­ni­en. Dort star­te­te der Roy­al-Air­force-Ve­te­ran Ge­off­rey Par­ker nach dem Zwei­ten Welt­krieg ein Busi­ness mit klei­nen Le­der­kom­pen­di­en – sei­ne Kunst­lie­be galt van Gogh –, die er an Tou­ris­ten ver­kauf­te. Bis ein Mann na­mens Al­fred Dun­hill auf­tauch­te: „Kön­nen Sie auch ein Schach­spiel aus Le­der?“

Heu­te ist die Fir­ma mit sei­nem Sohn Max an der Spit­ze Her­stel­ler der ex­klu­sivs­ten und schöns­ten Ge­sell­schafts­spie­le der Welt. Wür­fel-, Ra­sen­spie­le, Mah-Jongg, Boule, Kri­cket, Bridge, Darts, Rou­let­te, Back­gam­mon und: Schach! Al­les hand­ge­macht. Die Kun­den: die Queen her­s­elf, Lu­xus­fir­men wie Cha­nel, Guc­ci, Tif­fa­ny, Bent­ley, As­ton Mar­tin, dazu Sport­ler, Fuß­bal­ler, Un­ter­neh­me­rin­nen.

32 Stei­ne, 64 Fel­der. Das Kö­nigs­spiel. Schach­brett­ver­käu­fe sind seit der Net­flix-Er­folgs­se­rie „Das Da­meng­am­bit“ rund um die Schach­spie­le­rin Eliz­a­beth „Beth“ Har­mon durch die De­cke ge­gan­gen. „Wir hat­ten be­reits Weih­nach­ten 2020 ei­nen Zu­wachs an Kun­den von über 50 Pro­zent“, sagt Mil­lie Bur­ke, Mar­ke­ting­frau und Le­bens­ge­fähr­tin von El­li­ot, dem Sohn und Nach­fol­ger von Max, der sich lang­sam zur Ruhe set­zen möch­te. „Und jetzt im­mer noch gut 20 Pro­zent mehr Auf­trä­ge.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2021.